k r i t i k e n   . .   m u s i k t h e a t e r

 

 

 



Johannes Martin Kränzle as Wozzeck
(c) Wiener Staatsoper

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Berg: Wozzeck, Wiener Staatsoper 2026, Wiederaufnahme
(D: Welser-Möst, I: Stone)

Der Standard:
Vor der Rache des gehörnten Wozzeck zittert Marie hier mit gutem Grund: Von der ersten Szene an rumort in der Stimme von Johannes Martin Kränzle ein unguter Mix an Emotionen: Schmerz, Zorn und Eifersucht purzeln da impulsiv durcheinander – eine starke Vokalleistung.

Oberösterreichische Nachrichten:
Johannes Martin Kränzle war als Wozzeck die stimmlich beeindruckende und darstellerisch ideale Verkörperung des von Krisen gebeutelten Businessman, dessen psychische Überlastung und der Verlust der Beziehung zu Marie ihn zum Frauenmörder werden lassen.

Simply Classic:
Johannes Martin Kränzle verkörpert die Titelfigur. Und seine Leistung an diesem Abend gerät denn auch eindrucksvoll, gelingt es ihm doch, mit seinem feinen, doch klangvollen Bariton die Sinnhaftigkeit der Büchner’schen Sätze in Einklang mit der Sinnlichkeit der Berg’schen Musik zu bringen sowie mit seiner Interpretation das Publikum zu bewegen, zu berühren.

Bachtrack:
Johannes Martin Kränzle stellte den Wozzeck dabei als erschreckend normalen, unauffälligen Mann dar – jemand, über den die Nachbarn wohl sagen würden, dass niemand habe ahnen können, dass er so eine schreckliche Tat begehen könne. Und auch stimmlich zieht sich diese Harmlosigkeit durch; Kränzle verleiht der Figur mit geschmeidigem Bariton Wohlklang und eine große Portion Menschlichkeit ...

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