
JMK als Don Alfonso mit Bogdan Volkov (Ferrando) und Andre Schuen (Gugielmo)
(c) Monika Rittershaus
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Mozart: Cosi fan tutte, Salzburger Festspiele 2026 (D:Mallwitz, I: Loy)
Kleine Zeitung, Graz:
Natürlich: Johannes Martin Kränzle ragt heraus. Er ist ein idealer Don Alfonso, bei dem (vermeintliche) Lebensklugheit, Abgeklärtheit und eine nervöse Freude am Unglück zusammenfallen. Kränzle ist ein großer Singschauspieler, der kein Problem hat, seiner Figur ein Profil zu verleihen.
Kurier:
Vor allem Johannes Martin Kränzle besticht als Don Alfonso in dieser Studie von Christof Loy. Exzellent ist die Sängerbesetzung: angeführt eben von Kränzle, der den alten Philosophen auch stimmlich famos gestaltet. Es ist ein Erlebnis, ihn in dieser Rolle zu sehen und zu hören.
Die Presse:
Doch auch jetzt wird seine „Aura amorosa“ zu einer bewegenden Seelenbespiegelung, die Don Alfonso erschüttert und zu bitteren Tränen rührt. Johannes Martin Kränzle gibt diesen seelisch schwer verletzten Spötter wieder mit darstellerischer wie vokaler Grandezza.
Münchner Merkur:
Sein Don Alfonso ist nicht nur Spielmacher, sondern auch zunehmend schockiert von dem, was er angerichtet hat. Ein begnadeter Darsteller, der so wirkt, als sei er aus dem Burgtheater oder einem anderen Edel-Schauspielhaus importiert worden, weil er „nebenbei“ auch noch gut singen kann.
Hamburger Abendblatt:
Elsa Dreisig und Johannes Martin Kränzle wurden kürzlich in Hamburg bejubelt. In Salzburg singen sie in Mozarts Liebesversuchs-Oper „Così fan tutte“. Wenn der grandiose Sängerdarsteller Johannes Martin Kränzle seine Strippen zieht, ist das zwar unmoralisch, aber bahnbrechend komisch.
Die Welt:
Ganz besonders der wundervoll mokant-philosophische Johannes Martin Kränzle, der schon mehrere Schübe einer schweren Krankheit überstehen musste. Und der nun neuerlich diesen zynisch alten Galan neben der eifrig mitmachenden, an der Intrige perfide Freude habenden Despina der graziös-gemeinen Lea Desandre mit maliziöser Körpersprache und genau eingesetztem Bariton plastisch werden lässt.
Klassik- Info:
Stimmlich und als Komödiant grandios ist natürlich Johannes Martin Kränzle als Don Alfonso, der nicht nur die mädchenhafte Despina Lea Desandre (ver-)führt. Ihm genügt eine Handbewegung, um die weiße Wand mit den zwei Flügeltüren zu teilen und für einen shakespearschen Moment der Verzauberung durch einen riesigen, ergrünten Baum zu sorgen. Dieser Alfonso weiß zwar längst viel mehr über das Leben und die Liebe, als seine jungen Freunde, hat aber bei Kränzle auch seine ambivalenten Augenblicke.
Drehpunkt Kultur:
Und Johannes Martin Kränzle ist und bleibt ein Don Alfonso von Gnaden. Obwohl er alles anzettelt, glaubhaft wiederstrebend nur lässt er sich als Fädenzieher in das perfide Intrigenspiel einspinnen.
Salzburger Nachrichten:
Johannes Martin Kränzle singt auf das Glanzvollste den zynischen Mistkerl Don Alfonso.
Opera Online:
Schließlich kehrt Johannes Martin Kränzle als Don Alfonso zurück und behauptet eine vieldeutige Autorität – zugleich philosophisch und spielerisch –, als wäre er der Herr des Spiels, selbst während er von seinen eigenen Gewissheiten eingeholt wird.
Der Standard:
Johannes Martin Kränzle gibt den Treuetest-Einfädler Don Alfonso als in Liebesdingen desillusionierten, aber darüber keineswegs betrübten Altersweisen, der den Jungtuttern mit sokratischem Sarkasmus eine Lebenslektion erteilt. Köstlich etwa der Witz, wenn Guglielmo und Ferrando fragen, wie sie ihre Verlobten denn nun bestrafen sollen und Don Alfonso antwortet: "Ich weiß wie: Sie heiraten!"
Kronenzeitung:
Der präsente Spielmotor bleibt Johannes Martin Kränzle als hintergründiger, scharf zynischer Don Alfonso.
BR-Klassik:
Johannes Martin Kränzle ist Don Alphonso, der Spielmacher, der Strippenzieher. Kränzle zeigt keinen abgebrühten Zyniker, sondern einen leicht ramponierten, vom Leben mitgenommenen Mann, agil, nervös, getrieben. Das böse Spiel, das er in Gang setzt, hat er sichtlich früher am eigenen Leib durchlitten.
Kritikultura, Slowenien:
Prav tako izjemen je bil Johannes Martin Kränzle (Don Alfonso). Brez njega ne bi bilo ničesar; glasovno je bil odličen, igralsko prepričljiv, dajal je vtis pravega možakarja za spletko, ki jo sam imenuje poizkus
Ebenso herausragend war Johannes Martin Kränzle (Don Alfonso). Ohne ihn wäre nichts daraus geworden; stimmlich war er großartig, schauspielerisch überzeugend, und er vermittelte den Eindruck eines echten Intriganten, der das Ganze selbst als „Versuch“ bezeichnet.
Oper-Magazin:
Johannes Martin Kränzle als Don Alfonso ist ein enorm wichtiger Gegenpol in diesem starken Magnetfeld, auch seine Figur ist nicht etwa eindeutig der gehässige Alte, sondern hier möchte ein charmanter,erfahrener Mann den jungen Leuten einmal das wirkliche Leben nahebringen, bevor sie vollkommen blauäugig ihr blaues Wunder mit der großen Liebe erleben. Großartig, wie Kränzles Alfonso und die aufgeklärt-pfiffige Despina von Lea Desandre das böse Spiel halb absichtlich, halb unfreiwillig vorantreiben und dabei immer sympathisch – weil menschlich – bleiben dürfen.
Nürnberger Nachrichten:
Johannes Martin Kränzle ist ein Don Alfonso von außergewöhnlicher Qualität. Er zeichnet ein präzises Psychogramm dieser Figur, die mit anderen Menschen spielt und doch mit ihnen leidet. Zugleich bringt er Spielwitz und komödiantisches Talent ins Geschehen.
Planet Hugill:
Johannes Martin Kränzle as Don Alfonso and Lea Desandre as Despina brought the real element of comedy to the work, yet in all seriousness. Kränzle's Don Alfonso began as an engaging know-all, the who thing being merely a game, one that the two men happily participate in, with the end never in doubt. The intensity of feeling in Act Two upset this and Kränzle made Don Alfonso seem rather cast adrift. A suggestion of by-play between Don Alfonso and Despina was most definitely more in his mind than hers.
Opera Online:
Schließlich kehrt Johannes Martin Kränzle als Don Alfonso zurück und behauptet eine vieldeutige Autorität – zugleich philosophisch und spielerisch –, als wäre er der Herr des Spiels, selbst während er von seinen eigenen Gewissheiten eingeholt wird.
Oberösterreichische Nachrichten:
Das Buffopaar aus einer frech agierenden Lea Desandre als Hausmädchen Despina sowie Johannes Martin Kränzle als altersweiser, zynischer Don Alfonso strahlt in Loys Personenführung.
Abendzeitung, München:
Johannes Martin Kränzle (Don Alfonso) agiert als singender Schauspieler oder sprechender Sänger im besten Sinn von Musiktheater. Er drückt die Figur in keine spezifische Richtung als Besserwisser oder Menschen-Durchschauer: Das ist ein Mehrwert.
Kulturbowle:
Die folgende Abschiedsszene und die Arie „Soave sia il vento“, ist musikalisch und emotional einer der Höhepunkte und der Gänsehautmoment der Aufführung, zumal die warme Stimme des Weltklasse-Baritons Johannes Martin Kränzle und die jungen Stimmen der beiden Sängerinnen eine Harmonie und Klangfarbe erzeugen, die unter die Haut geht. Johannes Martin Kränzle präsentiert sich als Don Alfonso in hervorragender Verfassung und darf auch dank seiner grandiosen schauspielerischen Fähigkeiten bei Mimik und Körperhaltung aus dem Vollen schöpfen. Der erfahrene Bariton ergänzt so perfekt das junge, vibrierende Ensemble.
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